FDP: Solingen erhält Betrag in Höhe von 9,8 Mio. Euro zur Sanierung der Schulen

Der Vorsitzende des Schulausschusses, Heinz-Eugen Bertenburg und die Bundestagskandidatin Karin van der Most freuen sich darüber, dass die Stadt Solingen nach der Verabschiedung des Referentenentwurfs durch das Kabinett der neuen Landesregierung 9,8 Mio. Euro für die Sanierung von Schulen erhalten soll.

 

Van der Most: „Die NRW-Koalition leitet die 1,12 Milliarden Euro Fördermittel des Bundes schnell, unbürokratisch und eins zu eins an die Kommunen weiter.“

 

Damit zeigt die neue Landesregierung, dass sie Vertrauen in die kommunale Gestaltungskraft ihrer Städte und Gemeinden hat. „Vor Ort kann am besten entschieden werden, welche Sanierungsprojekte mit den zusätzlichen Mitteln angepackt werden sollen“, betont van der Most.

 

 

Bertenburg: „Von diesem schnellen und zielgerichteten Handeln profitiert auch Solingen. Endlich können wir wichtige Sanierungsmaßnahmen vornehmen und unsere Schulen modernisieren. Investitionen in die Schulinfrastruktur sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“

 

 

FDP kritisiert chaotische Zustände auf der Bahnstrecke SG Hbf - Düsseldorf

 

Die während der gesamten Sommerferien wegen Stellwerksarbeiten gesperrte Bahnstrecke Wuppertal – Düsseldorf ist wie schon zuvor in den Osterferien ein Riesenärgernis für die Berufspendler, kritisiert Karin van der Most, Bundestagskandidatin der FDP in Solingen, Remscheid und Wuppertal II.

„Der von der Bahn angebotene Schienenersatzverkehr über Busse ist - entgegen anders lautender Pressemitteilungen - mehr als dürftig und nimmt mehr als die doppelte Zeit für Berufspendler in Anspruch. Solinger, die auf die Ausweichstrecke der S 1 (Solingen HBf (Ohligs) - Düsseldorf ausgewichen sind, erleben nahezu täglich ihr blaues Wunder,“ berichtet van der Most. 

Auch Andreas Zelljahn, Bezirksvertreter in Solingen Gräfrath, pendelt jeden Tag nach Düsseldorf und zurück. „Schon am frühen Morgen fallen ganze S-Bahnen aus (heute z. B. die um 6:33 Uhr). Am Nachmittag ist es oft noch chaotischer. Verspätungen der S 1 sind nahezu die Regel. Erreichen diese über 10 Minuten, fährt meist die S 1 nur bis Hilden, lässt dort alle Fahrgäste aussteigen und fährt dann wieder zurück. Den Solinger Fahrgästen wird dadurch zugemutet, in Hilden auf die nächste S-Bahn zu warten. Dann kann es gut sein, dass die nächste S-Bahn ausfällt und die übernächste S 1 Verspätung hat. Ich bin für eine Strecke Düsseldorf - Solingen und umgekehrt meist jeweils 2 Stunden am Tag (4 Std. insgesamt) unterwegs. Die normale Fahrzeit über Wuppertal-Vohwinkel beträgt hingegen insgesamt 40 Minuten für eine Strecke,“ beklagt Zelljahn.

 

„Die Deutsche Bahn ist auch nicht in der Lage, die Verspätung rechtzeitig im Internet anzuzeigen. Heute stand beispielsweise die S 1, Abfahrt 6:33 Uhr, um 6:00 Uhr als pünktlich im Internet, um 6:15 wurden 10 Minuten Verspätung angezeigt, um 6:20 Uhr kam die Meldung "fällt aus."

 

"Ein guter Service geht anders,“ meinen die beiden FDP-Vertreter.

 

 

 

Neue Kita-Investitionskostenrichtlinie Hafke: „Spürbare Verbesserungen für die Kitas in Solingen“

 

Nordrhein-Westfalen erhält rund 240 Millionen Euro Bundesmittel für die Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze für Kinder von 0 Jahren bis zum Schuleintritt. Das FDP-geführte Familienministerium hat deshalb eine neue Richtlinie zur Förderung von Investitionen in Kitas und in Kindertagespflege erlassen.

Erstmals können auch Maßnahmen zum Erhalt von Kita- Plätzen gefördert werden. Dies ermöglicht unter anderem auch die Durchführung notwendiger Sanierungsmaßnahmen.

 

Der Bergische FDP-Landtagsabgeordnete Marcel Hafke hatte sich als familienpolitischer Sprecher lange für diese spürbaren Vereinfachungen eingesetzt:

 

„Für viele Kitas fehlten in den letzten Jahren leider die Mittel für notwendige Sanierungsarbeiten. Auch aus den Solinger Kitas gab es immer wieder Problemmeldungen. Ich freue mich deshalb sehr, dass mit der neuen Richtlinie hier nun Abhilfe geschaffen und ein Teil des Budgets auch für Erhaltungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt erhält Solingen mehr als 2,1 Millionen Euro aus dem Förderprogramm, davon können mehr als 500.000 Euro für den Erhalt von Plätzen und damit auch für Sanierungen genutzt werden. Zusammen mit dem Kita-Rettungspaket, das im Familienministerium gerade erarbeitet wird, werden wir die Kitas deutlich finanziell entlasten.

Zudem wird beim Förderzweck erfreulicherweise nicht mehr zwischen U3- und Ü3-Plätzen unterschieden. Diese Erweiterung erhöht die Flexibilität und erleichtert so den Trägern die langfristige Planung einer Kita.

Darüber hinaus wurden die Förderhöchstbeträge für Neubaumaßnahmen sowie Aus- und Umbaumaßnahmen zur Schaffung neuer Plätze angehoben. Neubauten können nun mit bis zu 30.000 Euro pro Platz gefördert werden. Bisher lag der Höchstbetrag bei 20.000 Euro. Auch diese Änderung wird den Trägern und Kommunen immens helfen.“ 

 

 

 

Van der Most: Digitalpakt Schule nur eine Ankündigung?

 

Im letzten Jahr hatte Bundesbildungsministerin Johanne Wanka eine Digitaloffensive für Schulen angekündigt. Mit fünf Milliarden Euro sollten die Schulen in unserem Land aus der Kreidezeit geholt werden. Davon hätten auch Solingens Schulen profitiert. Nächstens Jahr sollte es losgehen.

 

„Doch in den Eckpunkten zum Bundeshaushalt 2018, die vor der Sommerpause verabschiedet wurden, findet sich kein einziger Euro für den Digitalpakt“,  kritisiert Karin van der Most, Bundestagskandidatin der FDP. „Ohne Finanzierung bleibt die Ankündigung lediglich ein leeres Versprechen.“

 

„Wir wissen, dass die Kinder, die jetzt nach der Sommerpause eingeschult werden, nach ihrem Schulabschluss zu einem Großteil in Berufen arbeiten werden, die es heute noch nicht gibt, sondern die aufgrund der Digitalisierung erst entstehen. Auf diese Herausforderungen müssen wir die Kinder vorbereiten. Die Zeit die uns dafür bleibt, ist knapp, so van der Most.

„Der Bundesfinanzminister hätte längst Geld in den Bundeshaushalt für die Digitalisierung der Schulen einstellen müssen.“

 

Die FDP verspricht aufs Tempo zu drücken, sollte sie in der nächsten Regierung beteiligt sein.

 

 

 

 

 

SPD und Kurzbach müssen lernen, auf andere Fraktionen zuzugehen

Die Vorsitzenden der CDU- und FDP-Ratsfraktion, Carsten Voigt und Ulrich G. Müller,

 

schütteln den Kopf ob des Auftritts der SPD während und nach der jüngsten Ratssitzung:

 

 

"Die SPD scheint die Regeln des Umgangs miteinander im politischen Geschäft verlernt zu haben. Wer im Rat beantragt, was die neue NRW-Landesregierung bereits vor Aufnahme der Regierungsgeschäfte zu den Kommunalfinanzen zugesagt hat, wer die Bevorzugung der Ruhrgebietsmetropolen weiter festschreiben will und sich dann noch dem Dialog mit den politischen Mitbewerbern verweigert, hat die Mehrheitssituation im Rat nicht verstanden."

 

Müller: "Es gehört zum kommunalpolitischen Grundwissen, dass eine Fraktion, die eine breit getragene Erklärung des Rates  herbeiführen will, rechtzeitig die übrigen Fraktionen kontaktiert und sich mit diesen inhaltlich austauscht. Das wäre gerade bei einem Antrag, dessen aktuelle Notwendigkeit sich auch auf den zweiten Blick kaum erschließt, erst recht geboten gewesen. Die Genossen hielten ihren Vorstoß aber auch nach ihrer landesweiten Abwahl offenbar für derart unanfechtbar, dass sie keinen Versuch einer Kontaktaufnahme machten. Selbst als die SPD bei der Unterbrechung der Ratssitzung Signale zu einer Denkpause und gemeinsamen Erarbeitung einer mehrheitsfähigen Textur erhielt, wollte sie den Antrag unverändert abstimmen lassen. Die Folge: Eine klare Ratsmehrheit, auch jenseits von CDU und FDP, lehnte den Antrag ab."

 

 

Voigt fügt hinzu: "Wenn es eine Botschaft der jüngsten Ratssitzung gibt, dann die, dass OB Kurzbach von einer eigenen Mehrheit im Rat weiter entfernt ist als je zuvor. Dies zeigt nicht nur das Scheitern des SPD-Antrages zu den Kommunalfinanzen, sondern auch das Votum zur Hauptschule Central. Auch Alleingänge wie beim Sparkassenneubau und unbeantwortete Anfragen zum Offenen Ganztag etc. wirken bei anderen nicht vertrauensbildend. Gerade angesichts der nahenden Beratungen zum entscheidenden Etat 2018 sollten Kurzbach und SPD auch auf andere Fraktionen zugehen als nur die Grünen. Wenn der Oberbürgermeister und seine Hilfstruppen nämlich glauben, dem Rat ohne rechtzeitige Einbindung Entscheidungen vorgeben zu können, werden sie weiter Lehrgeld bezahlen. Wir sind gespannt, ob die SPD wieder zur Vernunft zurückkehrt."  

 

 

 

 

 

Buschfeld bleibt als Gewerbegebiet im Regionalplan erhalten

U. G. Müller, Waldemar Gluch
U. G. Müller, Waldemar Gluch

Die Solinger Mitglieder des Regionalrates Waldemar Gluch (CDU) und Ulrich G. Müller (FDP) haben sich im Regionalrat für die Beibehaltung der Fläche Buschfeld als Gewerbe- und Industrieansiedlungsfläche (GIB) eingesetzt.

 

Ulrich G. Müller: „Buschfeld gehört zu den wenigen Flächen in Solingen, die aufgrund der Größe von 16,4 ha, einer geringen Geländeneigung und einer guten Erschließungsmöglichkeit ein wichtiges Potential für die gewerbliche Entwicklung der Stadt Solingen darstellt. Darauf sollten wir nicht verzichten.“

 

Dem ist der Regionalrat in seiner gestrigen Sitzung nach intensiven Beratungen in den vergangenen Wochen gefolgt.

 

So hat der Rat der Stadt Solingen auch in Zukunft noch die Möglichkeit zu entscheiden, ob die Fläche für eine Gewerbeansiedlung genutzt wird oder Grünfläche bleiben soll.

Waldemar Gluch: „Die Verabschiedung des Regionalplans in diesem Jahr hat auch für Solingen oberste Priorität, denn nur so können wichtige Baumaßnahmen umgesetzt werden.“

 

 

 

In der Dezember-Sitzung des Regionalrates soll der Regionalplan endgültig beschlossen werden. Er kann dann nach der Genehmigung durch die Landesplanungsbehörde im 1. Quartal 2018 in Kraft treten.

 

 

 

 

FDP Solingen leitet Bundestagswahlkampf zum Thema Startups in Solingen ein

Beim Brückentalk im Haus Müngsten haben sich die Freien Demokraten mit dem Thema Startups auf den Bundestagswahlkampf eingestimmt. Dr. Robert Weindl, Vorsitzender der FDP Solingen: „Startups sind zu Recht in aller Munde. Denn Unternehmensgründungen sind der Treibstoff unserer Wirtschaft. In Solingen gibt es viele engagierte Gründerinnen und Gründer und viele interessante und innovative Startups.“

Einer davon ist Florian Meise, CEO & Co-Founder bei manugoo. Er berichtete beim Brückentalk der FDP über seine Erfahrungen, über Gründergeist, Zukunftschancen und Perspektiven für Startups in einer digitalen Welt.

Karin van der Most, Bundestagskandidatin der FDP in Solingen, Remscheid und Wuppertal: „Ohne mutige Gründerinnen und Gründer schläft die Innovationskraft der Gesellschaft ein. Es mangelt bisher allerdings an optimalen Rahmenbedingungen und ausreichender politischer Unterstützung. Trotz der vielen mutigen Menschen, die Startups schon heute auf den Weg bringen, sind sowohl die Gründerquote als auch die Selbständigenquote hierzulande schlechter ausgeprägt als in anderen Ländern. Deutschland braucht mehr Dynamik und mehr Innovationen. Dabei wollen wir in Solingen auf die Erfahrungen, Ideen und Vorschläge von Gründerinnen und Gründern und anderen Experten setzen, um gemeinsam Konzepte zur Stärkung der Gründungskultur zu entwickeln.“

Die JuLis haben ihr Social Media Startup zur Bundestagswahl vorgestellt. „Wir wollen im Wahlkampf Neues testen, mehr ausprobieren und dem Social Media Wahlkampf der FDP Solingen ein deutliches Gesicht geben,“ versprach Raoul Brattig, Vorsitzender der JuLis Solingen.

 

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