Delegation der bergischen FDP zu Gast im Bundestag bei Manfred Todtenhausen MdB

Delegation der bergischen FDP zu Gast im Bundestag bei Manfred Todtenhausen MdB

Delegation der bergischen FDP zu Gast im Bundestag bei Manfred Todtenhausen MdB

Auf Einladung des liberalen Bergischen Bundestagsabgeordneten Manfred Todtenhausen bereisten 50 Parteifreunde und Parteifreundinnen - davon zehn aus Solingen - vom 03.10.18 bis zum 06.10.18 unsere Hauptstadt Berlin. Es war eine politische Reise, die uns Einblick in das Geschehen der Bundeshauptstadt gab.

Mit der Bahn starteten wir am Morgen des Tags der deutschen Einheit in Wuppertal Richtung Berlin. Die Stimmung war ausgelassen munter und zwar genau bis zur Ankunft am Berliner Hauptbahnhof. Dort angekommen stellten wir fest, dass sich vor dem Bahnhofsgebäude einige Dutzend Rechtsradikale versammelt hatten, um lautstark gegen Ausländer und Asylanten zu demonstrieren. Ihnen gegenüber standen vermutlich Linksradikale, die ebenfalls zur bedrückenden Stimmung beitrugen.

Unserem Reiseleiter vor Ort gelang es aber, uns an dieser Demonstration vorbei zu schleusen. Nach dem Check-In im Hotel Ambassador stand der restliche Abend zur freien Verfügung, der auch dazu genutzt wurde, das Volksfest zum Tag der Deutschen Einheit zu besuchen.

Auf diesen aufregenden ersten Tag, folgte ein toller zweiter Tag. Los ging es mit einer ersten Stadtrundfahrt bei der uns viele historische Seiten Berlins nahegebracht wurden und die zunächst am Reichstag endete. Dort angekommen, dachten wir uns: „Was macht eigentlich Herr Todtenhausen?“ und besuchten ihn deshalb bei der Arbeit.

Wir erhielten Einblick in die Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes und den Ablauf einer Sitzungswoche und lernten z.B., dass die Farbe der Sitze im Bundestag tatsächlich eine eingetragene und geschützte Farbe ist. Danach durften wir zur Sprechstunde mit Herrn Todtenhausen. Er berichtete ausführlich von der Arbeit der Bundestagsfraktion der Liberalen. Wir hatten den Eindruck, die FDP im Bundestag ist hervorragend organisiert und im Vergleich zu den anderen Fraktionen auf Effizienz und fortschrittliche Professionalität geschult. Die Teilnehmer der Reise nutzten die Gelegenheit, um ihre Fragen zu stellen und um sich zu informieren.  Das Thema „Wie gewinnen wir die AfD-Wähler zurück?“ wurde ebenso reflektiert wie das Thema „Einwanderung“.

Im Laufe des Gesprächs klopfte der Überraschungsgast von Herrn Todtenhausen an der Tür und trat herein. Es war Katja Suding, eine der erfolgreichsten Liberalen im Bundesgebiet. Sie berichtete umfangreich aus ihren Ausschüssen. Die Fans waren begeistert und so wurde aus der Sprechstunde eine Erlebnisstunde.

Nach dem Besuch im Reichstag folgte der Besuch der jüdischen Gemeinde Berlins im Zentrum Judaicum. Hier erfuhren wir vieles von der jüdischen Gemeinde in Berlin vor, während und nach der Nazi-Zeit.

Auch der dritte Tag war gespickt mit vielen Highlights. Zuerst ging es mit dem Bus nach Potsdam. Genauer gesagt ins Truman Haus zur Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Dort angekommen erwartete uns neben Kuchen und Kaffee ein Vortrag zur Arbeit der FNF-Stiftung. Die FNF-Stiftung arbeitet international an einer freiheitlich orientierten Politik und Marktwirtschaft, ohne dabei Partei zu ergreifen. Wärmstens empfehlen möchte ich an dieser Stelle: www.freiheit.org Ein Blick auf die Website der Stiftung lohnt sich! Es warten viele spannende Termine auch im Bergischen!

Ebenfalls in Potsdam besuchten wir, auch das ehemalige StaSi-Gefängnis. Dort wurde uns u.a. von Zeitzeugen und ehemaligen Insassen erzählt, wie die krude Welt der deutsch-deutschen Trennung für „Systemfeinde“ ausgesehen hat. Neben erlebter Folter, körperlicher Gewalt und unmenschlichen Haftbedingungen äußerten sich die Betroffenen auch über die Missgunst und das Misstrauen in der Bevölkerung. So musste man stets damit rechnen, dass engste Vertraute, aus Angst vor negativen Folgen für das eigene Leben, Söhne, Mütter, Väter, Schwestern oder beste Freunde an die StaSi verraten würden. Ein unschönes Gefühl.

Bevor wir Potsdam verließen, nutzten wir die Gelegenheit um kurz einen Eindruck vom prachtvollen Garten des Schloss Sanssouci und vom Leben am Hofe von König Friedrich Wilhelm IV. zu erhalten.

Nachdem wir wieder in Berlin angekommen waren, besuchten wir das Bundeskanzlerinnen-Amt - auch „Waschmaschine“ genannt. Neben hohen Wänden, einer puristischen Innenausstattung in Grau und Mint ist lediglich der Kabinettstisch ein nennenswerter Bestandteil dieser kurzen Führung.

Der letzte Tag beinhaltete eine zweite Stadtrundfahrt im Ostteil der Stadt. Wer diese jedoch nicht begleiten wollte, dem war gut geholfen mit einem Spaziergang durch den Ostteil und dem direkten Kontakt zu den vielen historischen Gebäuden. Der Arbeit stets Freund, nutzten die Liberalen die Fahrt nach Berlin um Kontakte zu knüpfen und ihr Netzwerk auszubauen. Zum Beispiel tauschte man Visitenkarten, bei einem Gespräch über die Möglichkeiten von Digitalisierung im „Quartier Zukunft“, mit versierten IT-Experten.

Nach einer etwas längeren Bahnfahrt ging es zurück nach Wuppertal. Dort verabschiedeten sich die Bergischen Liberalen am Bahnhof voneinander. Was bleibt ist ein großer Dank an Frau van der Most, Herrn Todtenhausen und Herrn Suika für die tolle Organisation sowie das rote Ampelmännchen und der Geschmack von Lavendelkaffee.

Dario Dzamastagic
stellv. Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Solingen / Fraktionsmitglied der FDP Solingen

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