FDP begrüßt Einstieg in emissionsfreie Abfallentsorgung

FDP begrüßt Einstieg in emissionsfreie Abfallentsorgung

Die FDP begrüßt die Ankündigung der Technischen Betriebe, den bei der Verbrennung des Restmülls erzeugte Strom für die Produktion von Wasserstoff zu nutzen, mit dem dann die Müllsammelfahrzeuge komplett emissionsfrei durch Solingen fahren können. Bei der Verbrennung würde dann nur Wasser entstehen. Dieser Kreislauf von Müll – Strom – Wasserstoff- Müllsammlung - ist klimaschonend und wird in Wuppertal bereits erprobt. Mit dem am Müllheizkraftwerk Wuppertal produzierten Wassersoff fahren mittlerweile 10 Busse und ein Müllsammelfahrzeug durch die Stadt.

„Diesem Beispiel soll nun auch Solingen folgen und Elektrolyseure aufbauen und die Fahrzeugflotte der technischen Betriebe auf Wasserstoff umstellen. Das begrüßen wir sehr,“ sagt Jürgen Hans, Sprecher der FDP im Zentralen Betriebsausschuss. „Neue Technologien zu entwickeln und zu nutzen, um Emissionen zu senken und das Klima zu schützen, dabei noch Arbeitsplätze sichern und die Wirtschaft stärken, ist genau der richtige Ansatz, den die Freien Demokraten befürworten und der von Bund und Land mit Fördergelder unterstützt wird. Wasserstoff wird in Zukunft eine tragende Rolle im Energiesystem spielen. Da sollte Solingen vorne mit dabei sein.“

Hans: „Damit aus den Ankündigungen auch Wirklichkeit wird, müssen wir dafür schon jetzt die Eigenmittel für die Anschaffung des Elektrolyseurs, der Tankstelle und der neuen Müllsammelfahrzeuge und weiterer LKW im Investitionshaushalt der nächsten Jahren bereitstellen. Bund und Land NRW haben für die Wasserstoffproduktion und -nutzung Förderprogramme in Milliardenhöhe aufgelegt. Die sollte Solingen nutzen.“

Die Freien Demokraten haben dazu einen Antrag für die nächste Sitzung des ZBA gestellt.

 

 

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