FDP-Fraktion begrüßt Vorstoß für mehr jüngere Politiker

FDP-Fraktion begrüßt Vorstoß für mehr jüngere Politiker

Die FDP-Fraktion Solingen begrüßt den Vorstoß der Solinger SPD, die Bedingungen für jüngere Politiker in der Kommunalpolitik in Solingen verbessern zu wollen.

„Wir unterstützen den Vorschlag, über eine Kinderbetreuung während der Sitzungen nachzudenken, regen aber gleichzeitig an, auch über die Sitzungszeiten, Sitzungsdauer und über die Häufigkeit von Sitzungen nachzudenken. Denn Sitzungen, die vor 17.00 Uhr beginnen und mehr als drei Stunden dauern, sind für Eltern mit kleinen Kindern, für Berufstätige und Selbständige nicht händelbar,“ so Müller. “Zwar gibt es für die Sitzung die Möglichkeit, sich von der Arbeit freistellen zu lassen, aber in der Realität wird dies für Arbeitnehmer außerhalb des öffentlichen Dienstes eher wenig in Anspruch genommen,“ weiß Müller.

Die Ratsarbeit muss insgesamt wirkungsvoller und zeitsparender organisiert werden. Nur so kann Kommunalpolitik attraktiver werden und Nur so werden sich wieder mehr Menschen bereit finden, ein politischen Ehrenamt zu übernehmen.

Schon seit Jahren fordert die FDP, die Sitzungen der politischen Gremien nicht vor 17.00 Uhr beginnen zu lassen und die Sitzungsdauer möglichst zu beschränken. „Zudem müssen wir auch darüber nachdenken, ob wir Gremien, in denen nur Berichte entgegengenommen, aber keine Vorberatungen und Beschlüsse gefasst werden, wirklich als eigenständige, regelmäßig tagende Gremien brauchen,“ so Müller.

Der Rat der Stadt Solingen muss wieder mehr zum Abbild der Einwohnerschaft werden, dafür brauchen nicht nur eine Altersdurchmischung, sondern auch eine bessere Verteilung der Geschlechter und auch der Berufe.

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