FDP hat kein Verständnis für so späte Absagen von Betreuungsplätzen

FDP hat kein Verständnis für so späte Absagen von Betreuungsplätzen

Die Freien Demokraten kritisieren, dass die Eltern erst zu Beginn der Sommerferien eine Zu- und Absage für ihren beantragten Betreuungsplatz im Offenen Ganztag erhalten haben. „Für Eltern, die im kommenden Schuljahr keinen Platz bekommen, ist das viel zu spät, um rechtzeitig zum Schulbeginn eine Alternative zu finden. Wenn dann die Verwaltung ihr Versäumnis auf den Postversand schieben will, ist das skandalös,“ findet Raoul Brattig, kinder-und jugendpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und Kandidat für das Amt des neuen Oberbürgermeisters.

Seit Jahren wird zu wenig im Ausbau des Offenen Ganztags investiert. Die FDP fordert jedes Jahr von Neuem mehr Plätze. Doch es geschieht viel zu wenig. „Wir hören immer nur, was nicht geht, aber nie, wie wir mehr Plätze im offenen Ganztag schaffen können,“ kritisiert Brattig. „Die Verwaltung handelt leider nicht vorausschauend, sondern immer nur auf Druck der Eltern. Dabei muss Solingen viel mehr tun, als immer nur ad hoc zum neuen Schuljahr irgendwo noch ein paar zusätzliche Plätze unterzubringen. Für das kommende Schuljahr fehlen mehr als 200 Plätze und diese Zahl steigt in den nächsten Jahren rapide an. In den nächsten fünf Jahren kommen 800 zusätzliche Schüler und Schülerinnen an die Grundschulen. Das bedeutet, dass dann mehr als 1000 Plätze im Offenen Ganztag fehlen. Wenn die Verwaltung weiterhin den Ausbau des Offenen Ganztags verschläft, sieht es für die Eltern in Zukunft sehr schlecht aus,“ so Brattig.

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