FDP ist irritiert über Prioritäten beim Impfen

FDP ist irritiert über Prioritäten beim Impfen

Die Freien Demokraten sind irritiert über die Prioritätensetzung bei den aktuellen Impfungen in den Krankenhäusern. Nina Brattig, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: „Uns erreichen zahlreiche Schreiben von Bürgern, die sich darüber wundern, dass kaufmännische und technische Beschäftigte in den Krankenhäusern ohne jeglichen Kontakt zu Patienten jetzt in der ersten Prioritätenstufe geimpft werden, während niedergelassene Ärzte und deren Beschäftigte, die täglichen Kontakt zu Patienten haben und Hausbesuche in Alten- und Pflegeheimen vornehmen, aktuell leer ausgehen. Das kann nicht richtig sein.“

Die FDP-Fraktion hat dazu eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Wir wollen wissen,welche Berufsgruppen aktuell und mit welcher Priorität in den Krankenhäusern geimpft werden und ob es richtig ist, dass Beschäftigte in niedergelassenen Fach- und Hausarztpraxen in der Prioritätenliste gar nicht vorgesehen sind. Für diesen Fall sollte die Stadt Solingen hier eine andere Gangart anstreben, so wie sie es mit den nicht verimpften Dosen an Rettungskräfte und ambulante Pflegediensten machen.

Die Freien Demokraten unterstützen die Stadt darin, nicht verimpfte Impfdosen an Rettungskräfte und ambulante Pflegepersonen abzugeben. Das könnte man nach und nach auch auf den Kreis der niedergelassenen Ärzte und deren Beschäftigte ausweiten.

Die Freien Demokraten appellieren angesichts des Mangels an Impfstoff an die Bürger und Bürgerinnen, sich aktuell nur dann impfen zu lassen, wenn man zu den systemrelevanten Berufsgruppen gehört und im täglichen Kontakt mit Patienten steht. Beschäftigte im Büro oder in der Technik gehören in dieser Prioritätengruppe sicher nicht dazu.

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