FDP kritisiert Schlingerkurs beim Klinikum

FDP kritisiert Schlingerkurs beim Klinikum

Die FDP-Fraktion wundert sich über die neue Wende beim Klinikum, wonach die angedachte gemeinsame Servicegesellschaft mit dem Klinikum Leverkusen schon wieder vom Tisch ist und Solingen die Leistungen der Wäscherei jetzt selbst ausschreiben will. U.G. Müller, Fraktionsvorsitzender der FDP: „Wir begrüßen, dass die Wäschereileistungen jetzt ausgeschrieben werden. Dies hätten wir schon vor Jahren, seit Bekanntwerden der finanziellen Schwierigkeiten, tun müssen. Seit Jahren wird an der Konsolidierung des Klinikums herumgebastelt, doch es fehlt bis heute ein klarer Kurs. Zu lange gab es nur Handlungsabsichten, neue Berater und Gutachten, aber keine konkreten Taten. Dieser Schlingerkurs muss ein Ende haben.“

Die Ausgliederung der Wäschereileistungen wird aber nicht ausreichen, um das Millionen Minus im Klinikum auszugleichen. Was ist mit den weiteren Ausgliederungen, wie Labor und Pathologie, nachdem die Zusammenarbeit mit Leverkusen in diesem Bereichen wohl nicht mehr beabsichtigt sei, fragt Müller.

Die FDP kritisiert den Oberbürgermeister auch für seine schlechte Informationspolitik. Es kann doch nicht sein, dass die Politik über solche Schritte aus der Zeitung erfahren muss, kritisiert Müller.

„Wir fragen uns auch, ob die jetzt auf den medizinischen Bereich zusammengeschrumpfte Zusammenarbeit mit dem Klinikum Leverkusen hilft, das Solinger Haus auf stabile Beine zu stellen.“

 

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