FDP lehnt Velo Route ab

FDP lehnt Velo Route ab

Die FDP befürwortet den Ausbau von Radwegen in Solingen. Dies beinhaltet auch die Einrichtung von Radschnellwegen. Doch die von der Verwaltung vorgelegten Ausbaupläne für den Umbau der Korkenziehertrasse in einen Radschnellweg, lehnt die FDP in dieser Form ab. „Wir haben die Verwaltung im Frühjahr aufgefordert, die Pläne im Hinblick auf die Verkehrssicherheit zu überarbeiten und die Breite der Trasse sowie die Vorfahrtsregeln für Fahrradfahrer an den Straßenquerungen zu überarbeiten. Dies ist nur unzureichend geschehen. Daher können wir der Vorlage der Verwaltung nicht zustimmen“, sagt Dieter Wagner, Sprecher der FDP-Fraktion im Verkehrsausschuss.

„Die Korkenziehertrasse wurde im Rahmen der Regionale 2006 für Freizeitzwecke geplant und wird von der Bevölkerung ausgesprochen gut angenommen,“ sagt Gisela Adams, Ratsmitglied der FDP. „Auf der Trasse tummeln sich Alte und Junge, Eltern mit Kindern, Skater, Rad- und Rollerfahrer. Und es ist eng und führt schon heute zu Konflikten zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Wenn nun Radfahrer die Trasse als Schnellweg nutzen, wird es für die übrigen Verkehrsteilnehmer problematisch. Die Trasse ist dafür viel zu eng.“

Wagner: „Eine Veloroute sollte 4 m breit sein, um den Qualitätsstandard „Gut“ zu erfüllen. Diese Breite ist auf der Korkenziehertrasse nicht gegeben. Doch eine Verbreiterung der Trasse ist nicht vorgesehen. Stattdessen werden neue unsichere Verkehrssituationen geschaffen, indem die Barrieren an den Straßenquerungen Dahlerfeld und Nümmer Feld abgebaut werden, um den Fahrradfahrern Vorfahrt einzuräumen. Die Querungen sind für die Autofahrer aber kaum einsehbar. So werden Unfälle vorprogrammiert.“

Die FDP-Fraktion lehnt es ab, bei dieser Problemlage die Verantwortung für die Nutzung der Korkenziehertrasse als Veloroute zu übernehmen.

 

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