FDP mahnt zu Sachlichkeit in der Diskussion um die Bodenreyclinganlage

FDP mahnt zu Sachlichkeit in der Diskussion um die Bodenreyclinganlage

Die Freien Demokraten kritisieren den Ton und die fehlende Sachlichkeit in der Diskussion um die geplante Bodenreyclinganlage am Wuppertaler Westring. „Die Berichterstattung zur Informationsveranstaltung macht sehr deutlich, dass es den teilnehmenden Bürgern nicht um Transparenz und Bürgerbeteiligung geht, sondern um die Verhinderung des Projektes mit allen Mitteln,“ so Andreas Zelljahn, Bezirksvertreter der FDP in Gräfrath. Die FDP ist über die Art der Diskussionskultur entsetzt. „Statt sich mit den Tatsachen, Gutachten und städtischen Fachexpertisen auseinanderzusetzen, werden Zweifel, Befürchtungen und Gefühle geäußert, die zur Richtschnur weiteren Handelns, wie z.B. einer Klage, herhalten sollen,“ kritisiert Zelljahn.

„Negiert wird von den Widerständlern zunächst einmal die Tatsache, dass die Bodenrecyclinganlage in einem reinen Gewerbegebiet am Ortsrand entstehen soll; die angrenzende Wohnbebauung auf Solinger Gebiet ist hunderte Meter weit davon entfernt. Zudem handelt es sich um eine in jeder Beziehung nachhaltige Anlage, in der Bau-Altmaterialien wiederaufbereitet werden. Was gibt es besseres, als Altmaterialien aufzubereiten und wieder dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen,“ fragt Zelljahn. „Gut ist doch, dass sich die Anlage am Ortsrand von Solingen und Wuppertal und sehr nahe an der Autobahn befindet und daher die Materialien nicht durch die Wohngebiete gefahren werden müssen. Auswirkungen der Anlage auf die Anwohner sollen durch Lärmschutzwände, überdachte Hallen und Vernebelungsanlagen minimiert werden. Zurzeit muss die Politik aufgrund der vorliegenden Tatsachen und Gutachten davon ausgehen, dass die Anlage in jeder Beziehung rechtmäßig und sinnvoll ist. Wo soll denn eine solche Anlage hin, wenn nicht an den Ortsrand, wo die Beeinträchtigungen am geringsten sind, fragt Zelljahn.

Jürgen Albermann, Fraktionsvorsitzender der FDP: „Natürlich wollen Bürger vor ihrer eigenen Haustür möglichst keine Bebauung haben. Dieses Eigeninteresse darf aber in der Politik nicht vor dem Allgemeinwohlinteresse gesetzt werden.“ Die Freien Demokraten sind fassungslos, dass sich Politiker der grünen Fraktion in Gräfrath für die Durchsetzung der Eigeninteressen der Fürkeltrather Bürger einspannen lassen und so allgemeinwohlorientierte Projekte für mehr Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz verhindern.

„Wer sich Umwelt- und Klimaschutz auf die eigenen Fahnen schreibt, sollte dies befördern, auch wenn sie, wie die Bodenaufbereitungsanlage vor der eigenen Haustür entstehen,“ so Albermann.

Die Freien Demokraten in der BV Gräfrath werden das Projekt der Bodenrecyclinganlage weiterhin sachlich und auch kritisch begleiten und sich für ein transparentes Verfahren und auch für Bürgerbeteiligung einsetzen. Diese muss aber  sachlich geführt werden“, fordert Zelljahn.

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