FDP Solingen trauert um Klaus Kinkel

FDP Solingen trauert um Klaus Kinkel

FDP Solingen trauert um Klaus Kinkel

Die Freien Demokraten trauern um ihren ehemaligen Bundesvorsitzenden und Außenminister a.D., Klaus Kinkel. Er ist am Montag im Alter von 82 Jahre gestorben. Dr. Robert Weindl, Kreisvorsitzender der FDP: „Mit Klaus Kinkel verlieren wir eine große liberale Persönlichkeit.“

Dr. Klaus Kinkel konnte in allen seinen Funktionen tiefe Spuren hinterlassen. Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, seien die Mitwirkung am deutsch-deutschen Einigungsvertrag, die Aufarbeitung politischer Straftaten in der DDR, der Aufbau einer funktionierenden Justiz in den neuen Bundesländern und das Eigentumsrecht (Rückgabe vor Entschädigung) genannt. Als Bundesaußenminister war er treibende Kraft beim EU-Beitritt von Schweden, Finnland und Österreich und betrieb sowohl die Einbindung der osteuropäischen Staaten in EU und NATO als auch ein partnerschaftliches Angebot an Russland, etwa durch die NATO-Russland-Charta und den NATO-Russland-Rat. Dr. Klaus Kinkel forderte zudem immer wieder unmissverständlich die Einhaltung von Menschenrechten ein, engagierte sich sehr für eine Beendigung des Krieges im früheren Jugoslawien und brachte bereits 1995 die Idee einer transatlantischen Freihandelszone auf die politische Agenda.

Auch nach seinem Ausscheiden aus den Regierungsämtern 1998 und seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 2002 war Klaus Kinkel für seine Partei ein wichtiger Ratgeber.

Die Freien Demokraten werden Dr. Klaus Kinkel in gebührender Art und Weise ehren, sein politisches Lebenswerk würdigen und eines menschlich einzigartigen Kollegen gedenken.

 

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