FDP warnt vor Verzögerungen bei der Konsolidierung des Klinikums

FDP warnt vor Verzögerungen bei der Konsolidierung des Klinikums

„Die derzeit lauter werdende Skepsis in Leverkusen bzgl. der angestrebten Kooperation mit dem Klinikum Solingen sollten uns wachrütteln, endlich unsere Hausaufgaben in Sachen Klinikkonsolidierung zu erledigen. Wenn es uns nicht gelingt, in absehbarer Zeit, die beschlossene Ausgliederung der Bereiche Labor, Pathologie und Wäscherei umzusetzen, dann bleibt das Haus weiter defizitär und wird als möglicher Kooperationspartner zusehends uninteressant,“ so der Fraktionsvorsitzender Ulrich G. Müller zu den jüngsten Äußerungen aus Leverkusen.

An die Adresse von Verdi richtet die FDP den Apell, genau zu überlegen, ob es im Sinne der Arbeitnehmer vertretbar ist, die beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen zu behindern und das Klinikum damit früher oder später an die Wand zu fahren. Denn auch die Bertelmannstudie über Kliniküberhänge in unserem Land verheißt für ein defizitäres Krankenhaus keine gute Zukunft. Aus Sicht der Freien Demokraten müssendie notwendigen Schritte zur Konsolidierung daher ohne Zeitverzug umgesetzt werden.

Die FDP fordert den Oberbürgermeister auf, die rasche Umsetzung der Konsolidierungsschritte in Solingen zu unterstützen und von den Leverkusenern eine klare Absichtserklärung zum geplanten Klinik-Verbund zu erhalten. Wir dürfen in Solingen keine Zeit mehr verlieren und müssen im Falle eines Scheiterns der Pläne mit Leverkusen, über die ansonsten einzige Alternative `Privatisierung´ nachdenken.

 

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