Impfstart wird mehr und mehr zum Rohrkrepierer

Impfstart wird mehr und mehr zum Rohrkrepierer

Die Freien Demokraten zeigen sich enttäuscht, dass der Impfstart in den Krankenhäusern, der gerade erst begonnen hat, jetzt schon wieder abgebrochen werden muss, weil der Impfstoff fehlt. Auch die Impfzentren sollen eine Woche später öffnen. „Der Impfstopp ist ein Schlag für Ältere, Ärzte und Pfleger. Wir können den Unmut darüber in den Kliniken sehr gut verstehen. Es ist nicht hinnehmbar, dass wir es nicht schaffen, diejenigen zu schützen, die an vorderster Front in den Krankenhäusern arbeiten,“ kritisiert Dr. Robert Weindl, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

NRW-Gesundheitsminister Laumann kann zwar nichts für die Lieferprobleme von Pfizer und Biontech, aber er hat falsche Hoffnungen geschürt und Jens Spahn hat bei der Beschaffung Fehler gemacht und auf das falsche Pferd gesetzt und zu spät umgelenkt. Das rächt sich nun.

„Den Bürgern und Bürgerinnen ist nicht mehr zu vermitteln, dass das Impfzentrum in Solingen zwar seit Mitte Dezember startbereit ist, der Impfstart dort aber sukzessive verschoben wird. Die Gedult schwindet langsam.

Gleichzeitig wird den Menschen mit immer neuen Verlängerungen und Verschärfungen der Einschränkungen viel abverlangt. Umgekehrt müssen auch die Bürger und Bürgerinnen sich darauf verlassen können, dass die Politik in Bund und Land ihre Hausaufgaben macht,“ so Weindl.

„Im Moment sind die Lasten sehr einseitig verteilt und der Impfstart erweist sich immer mehr als eine Chronologie des Versagens,“ kritisiert Weindl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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