Sand statt Gummi-Granulat für Kunstrasenplätze

Sand statt Gummi-Granulat für Kunstrasenplätze

Die EU plant, ab 2022 sog. Mikroplastik zu verbieten. Damit droht allen 13 Kunstrasenplätzen in Solingen die Schließung, denn auf den Solinger Plätzen liegt, wie eine Anfrage der FDP ergab, das umweltschädliche Kunststoffgranulat.

„Damit stecken wir in einem Dilemma. Denn einerseits müssen die Plätze für den Solinger Sport erhalten bleiben, anderseits sind die Kunstrasenplätze eine Gefahr für das Grundwasser und müssten eher heute als morgen umgerüstet werden,“ so der Fraktionsvorsitzende und Sprecher der FDP im Sportausschuss Ulrich G. Müller.

„Eine Umrüstung der Kunstrasenplätze wäre aber mit erheblichen Kosten verbunden. Geld, dass weder die Stadt Solingen noch die Solinger Vereine aufbringen können. Eine finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder ist daher dringend notwendig, damit diese Plätze für den Sport erhalten bleiben und eine rasche Umrüstung im Interesse der Umwelt erfolgen kann.“

Entwarnung gibt für die neuen Kunstrasenplätze auf der Neuenkamper Str. und Höher Heide II. Diese werden nicht mehr mit Gummigranulat, sondern mit Sand verfüllt. Dieses Verfahren will die Stadt auch bei allen zukünftigen Sanierungen verwenden.

 

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