Schwimmen lernen muss selbstverständlich sein – ‚Essener Modell‘ auch für Solingen eine Chance

Schwimmen lernen muss selbstverständlich sein – ‚Essener Modell‘ auch für Solingen eine Chance

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat heute den Aktionsplan „Schwimmen lernen in NRW 2019 – 2022“ vorgestellt. Ulrich G. Müller, Fraktionsvorsitzender der Solinger FDP begrüßt den Ansatz: „Nur, wenn Kinder richtig schwimmen lernen, verringert sich das Risiko tragischer Badeunfälle.“

Während des Hitzesommers im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen 54 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Damit liegt NRW im bundesweiten Vergleich auf einem traurigen zweiten Platz. Müller: „Wir freuen uns, dass sich die Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden auf einen Aktionsplan geeinigt haben, der dazu beitragen soll, dass Kinder bis spätestens zum Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen können.“

Der Aktionsplan sieht unter anderem vor, das Schwimmprogramm für Erst- und Zweitklässler weiter auszubauen, den Auf- und Ausbau kommunaler Schwimmassistenzpools zu unterstützen sowie den Ausbau von Fort- und Weiterbildungen zu verstärken.

„Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich bei der DLRG oder im Bäderbetrieb, wofür ihnen größte Dankbarkeit gebührt.“ Müller weiter: „In Solingen sollten wir auch darüber nachdenken, Kinder und Eltern stärker zu motivieren, an Schwimmkursen teilzunehmen. Im neuen Schwimmbad Vogelsang werden bis heute keine Schwimmkurse angeboten. Der Aktionsplan ist eine echte Chance für die Stadt, Anreize zu schaffen.“

Ein Vorbild könne das ‚Essener Modell‘ sein: „In Essen arbeiten Stadt, Sportbund und Jugendamt eng zusammen, um insbesondere Kindern aus einkommensschwächeren Familien in den Ferien Crashkurse im Schwimmen zu geringen Kosten anzubieten.“

Close
Close

Please enter your username or email address. You will receive a link to create a new password via email.

Close

Close