Wochenmarkt: FDP bleibt bei ihrer Kritik und fordert von der Stadt mehr Sensibilität im Umgang mit den Markthändlern

Wochenmarkt: FDP bleibt bei ihrer Kritik und fordert von der Stadt mehr Sensibilität im Umgang mit den Markthändlern

Die FDP ist verwundert über die Stellungnahme der Stadt zu ihrer Forderung, künftig die Interessen der Markthändler bei der Planung von Veranstaltungen auf dem Neumarkt besser zu berücksichtigen.

Ulrich G. Müller, Fraktionsvorsitzender der FDP: „Wenn die Stadt nun erklärt, es habe doch eine Absprache zwischen Stadt und Markthändlern bzgl. der Nutzung des Neumarktes während der Festveranstaltung „Leben braucht Vielfalt“ gegeben, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Was die Stadt verschweigt ist die Tatsache, dass die Marktbeschicker von der Stadt vor die Wahl gestellt wurden, entweder den Stand am Veranstaltungstag bis 20.00 Uhr offen zu halten oder auf einen Stand zu verzichten. Eine solche Vorgehensweise ist keine Absprache auf Augenhöhe. Da muss sich die Verwaltung nicht wundern, dass viele Markthändler an diesem Samstag gefehlt und auf ihre Einkünfte verzichten haben. Offensichtlich mangelt es in der Verwaltung an der nötigen Sensibilität im Umgang mit den Händlern in unserer Stadt.“

Die Freien Demokraten wünschen, dass die Stadt im nächsten Jahr eine Lösung findet, die sowohl die Interessen der Veranstalter als auch die Interessen der Marktbeschicker ausreichend berücksichtigt. Der Wochenmarkt belebt die Innenstadt. „Wir sollten daher darüber nachdenken, wie wir den Markt attraktiv halten können und nicht darüber, den Markt einzuschränken und in seinem Bestand zu gefährden,“ so Müller.

Die FDP bleibt daher bei ihrer Forderung, den Neumarkt künftig nicht durch mehrere hintereinanderliegende Samstage anderweitig zu belegen und dadurch die Arbeit der Markthändler zu beschränken.

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